McKinsey stellt 2019 bis zu 500 neue Berater ein, die Hälfte davon Frauen

McKinsey stellt 2019 bis zu 500 neue Berater ein, die Hälfte davon Frauen

Rekordwachstum bei Mitarbeitern und Partnern in Deutschland und Österreich – Frauenanteil: So viele Beraterinnen und Partnerinnen wie noch nie – Ambitionierte Ziele in Sachen Vielfalt – Gezielte Suche nach externer Expertise

DÜSSELDORF. McKinsey & Company setzt sich ambitionierte Personalziele für 2019. Die Unternehmensberatung sucht in Deutschland und Österreich bis zu 500 neue Beraterinnen und Berater – so viele wie nie zuvor. Hinzu kommen 130 Interns, die für zwei bis drei Monate den Beratungsberuf kennenlernen, sowie bis zu 150 Stellen in Research und Verwaltung. 50% der neuen Beraterstellen sollen von Frauen besetzt werden. Im Vorjahr hatte der Frauenanteil bei den Neueinstellungen noch bei knapp 40% gelegen. 40% der neuen Beraterinnen und Berater sollen eine Zusatzqualifikation durch vorherige Berufserfahrung oder eine fachlich relevante Promotion mitbringen, etwa 60% sollen direkt nach dem Bachelor- oder Masterabschluss gewonnen werden.

Verstärkt sucht McKinsey Mitarbeiter mit digitalen Kompetenzprofilen, darunter Experten in den Bereichen Analytics, künstliche Intelligenz oder neue Mobilität. 2018 ist McKinsey weltweit und im deutschen Büro erneut deutlich gewachsen. Das schlägt sich auch personell nieder: In Deutschland und Österreich beschäftigt das Unternehmen aktuell knapp 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 1.900 Berater. Von denen sind mehr als 500 Frauen – auch dies ist ein historischer Höchstwert. Cornelius Baur, Managing Partner von McKinsey in Deutschland und Österreich: „Weibliche Talente erfolgreich zu machen, ist eine strategische Top-Priorität für uns.“ Die Partnergruppe des deutschen Büros ist 2019 auf den Rekordstand von 234 gewachsen. Der Frauenanteil unter den zum Jahresbeginn neu gewählten Partnern betrug erstmals 25 Prozent. Weltweit sind für McKinsey fast 30.000 Mitarbeiter im Einsatz, davon 17.000 Berater und 2.100 Partner.

Klassische und digitale Beratungsleistung wachsen weiter zusammen

Für 2019 rechnet McKinsey in Deutschland mit einer Fortsetzung des Wachstumskurses. Cornelius Baur: „Die Rahmendaten lassen für die Gesamtwirtschaft zwar eine konjunkturelle Abkühlung erwarten, aber keinen Stillstand.“ Die eigene positive Entwicklung bei McKinsey war 2018 vor allem von den Sektoren Automobil und Technologie, Versicherungen, Energie und Rohstoffe getragen. Wesentliche Impulse für das Wachstum liefern neue Beratungsfelder wie die Digitalisierung von Geschäftsmodellen, der Einsatz von künstlicher Intelligenz und Analytics sowie die Entwicklung von kundenfreundlichem Design. „Wir unterstützen Unternehmen weiterhin bei ihrer Strategie, ihrer Organisation und ihren Abläufen, also Operations. Aber es geht heute um mehr als die Blaupause für einen Masterplan, der auf unserer Industrie-Expertise aufbaut – wir liefern den Klienten die integrierte Lösung aus Konzept plus Umsetzung. Die Hälfte unserer aktuellen Beratungsinhalte gehört erst seit wenigen Jahren zu unserem Leistungsspektrum“, beschreibt Deutschlandchef Baur die anhaltende Veränderung.

 

 

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